Umwelt, Sicherheit und Schutz der Gesundheit haben höchste Priorität

Deutschland - Einen optimalen Gewässerschutz bietet die Kläranlage in Darmstadt.
Deutschland - Einen optimalen Gewässerschutz bietet die Kläranlage in Darmstadt.

Sicherheit und Gesundheit sowie der schonende Umgang mit der Umwelt haben für Merck höchste Priorität. Dies beginnt bei der Herstellung unserer Arzneimittel, Chemikalien und Laborprodukte und erstreckt sich vom sicheren Umfeld für unsere Mitarbeiter und Nachbarn bis hin zur umweltverträglichen Produktion. Hierfür existieren konzernweite Regelwerke und Managementsysteme sowie Umweltziele, die für die gesamte Merck-Gruppe gelten und von den Standorten verbindlich umgesetzt werden. 

Auch am Standort Darmstadt gilt: Sicherheit und Umweltschutz sind oberstes Gebot. Zu den Maßnahmen gehören beispielsweise:

Werkfeuerwehr
Technik kann noch so perfekt, Menschen können noch so umsichtig und erfahren sein – das Risiko einer Störung oder eines Unfalls lässt sich nicht völlig ausschließen. Deshalb wird Vorsorge getroffen, falls doch etwas passiert. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, hat Merck am Standort Darmstadt eine Werkfeuerwehr mit etwa 140 hauptamtlichen Kräften.  
In der Regel können alle Störungen von eigenen Kräften beherrscht werden. Trotzdem wird in jährlichen Übungen in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Gefahrenabwehrbehörde der Ernstfall geprobt. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, werden sofort Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergriffen. Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz und die Aufsichtsbehörde werden unverzüglich informiert. Umgekehrt leistet Merck auch Hilfe bei externen Ereignissen. Über TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem – ein freiwilliges System der Werkfeuerwehren der chemischen Industrie) wird die Merck-Werkfeuerwehr zum Beispiel bei Unfällen von Chemietransporten auf Straßen aktiv.
Nachbarschafts-Informations-System
Regelmäßig verteilen wir an die Anwohner unsere Broschüre „Unser Ziel – Ihre Sicherheit“, die über das Verhalten im Notfall informiert. Zur direkten Information und Alarmierung bei einem Ereignis verfügt der Standort über das Nachbarschafts-Informations-System (NIS). Damit wird die Nachbarschaft umgehend über ein das Umfeld direkt betreffendes Ereignis informiert.
Eine weitere Informationsquelle ist der Info-Service Merck (06151 19733). Das Telefonband informiert über ein aktuelles Ereignis oder weist auf störungsfreien Betrieb hin. Über das Umfeld-Telefon (06151 72-7000) nehmen unsere Mitarbeiter persönlich Anfragen und Hinweise von Bürgern entgegen.
Wassernutzung
Wasser spielt für ein chemisches Unternehmen eine bedeutende Rolle. Da Merck in Darmstadt nicht über Oberflächenwasser, zum Beispiel aus einem Fluss, verfügt, muss der Wasserbedarf durch Grundwasser gedeckt werden. Der größte Teil des benötigten Wassers stammt aus eigenen Brunnenanlagen, der Rest wird als Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz bezogen.
Alle Abwässer des Werks werden der Kläranlage von Merck zugeführt, wo sie biologisch gereinigt werden. 
Eine hochmoderne Abwasseranalytik liefert rund um die Uhr vollautomatisch Messwerte von mehr als 50 Stoffen. So lässt sich die Kläranlage optimal je nach Zusammensetzung des Abwassers steuern. Der stete Überblick über die Konzentrationen der verschiedenen Stoffe hat die Abwasserqualität über den vorgeschriebenen Rahmen hinaus stark verbessert und ist Voraussetzung für den optimalen Gewässerschutz.
Energie
Merck betreibt im Werk Darmstadt ein Kraftwerk, das den Standort mit Energie versorgt. Dieses arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei dem sowohl Strom als auch Wärme entstehen. Die Abwärme der stromerzeugenden Turbine wird für Produktions- und Heizzwecke genutzt.
In den letzten 20 Jahren ging der CO2-Ausstoß um rund zwei Drittel zurück. Für die Region Darmstadt bedeutete dies eine beträchtliche Minderung der lokalen CO2-Emissionen. Damit leistet Merck einen Beitrag zum Klimaschutz, der über die Selbstverpflichtungserklärung der chemischen Industrie in Deutschland hinausgeht.
Retrologistik
Wir übernehmen Verantwortung für den Verbleib der gebrauchten Merck-Produkte: Für die Rücknahme und fachgerechte Verwertung von Abfällen, beispielsweise aus chemischen Labors unserer Kunden, haben wir ein eigenes System aufgebaut: Retrologistik® ist ein in Deutschland etablierter und von den Kunden geschätzter Service.
Arbeitssicherheit
Neben der Sicherheit der Anlagen ist das Wissen und Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter von großer Bedeutung. Wir legen daher großen Wert auf die Ausarbeitung, Organisation und Veranstaltung von Schulungsmaßnahmen für Sicherheitsbeauftragte, Mitarbeiter und Vorgesetzte unter Berücksichtigung der besonderen betrieblichen Gegebenheiten. 
Chemietypische Unfälle sind bei Merck eher selten. An erster Stelle stehen vielmehr Stolperunfälle. Die Erfahrungen zeigen, dass circa 90 Prozent aller Arbeitsunfälle, Zwischenfälle und Ereignisse verhaltensbedingt sind. Das bedeutet, dass sie durch mehr Aufmerksamkeit und Sicherheitsbewusstsein hätten verhindert werden können. Dazu trägt unter anderem das langfristig angelegte Programm „selbstsicher“ bei. Ziel ist eine Sicherheitskultur, innerhalb der die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit oberste Priorität haben – und nicht zugunsten anderer Ziele vernachlässigt werden.
  
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